Rehabilitationssport nach Verletzungen
Es kann beim Sport, aber auch bei alltäglichen Aktivitäten passieren. Eine schnelle und leider falsche Bewegung kann zu einer schweren Verletzung führen. Vor allem bei extremen Sportarten wie Ski- oder Snowboard-Fahren gibt es jedes Jahr viele Verletzungen, die dem geschädigten eine langjährige Therapie aufzwingen. Im Alltag reicht schon ein Sturz auf das Knie oder Handgelenk. Dies passiert vor allem in den Wintermonaten sehr häufig, da durch schnell eintretendes Blitzeis kaum eine Möglichkeit der Vorbeuge durch Stadt und Land ermöglicht werden kann.
Nach einem Unfall denkt man meist schnell daran wieder zurück in den Alltag zu finden und die Geschehnisse weit hinter sich zu lassen. Doch gerade bei Beschädigungen der Gelenke ist diese Vorstellung eher utopisch. Hier hilft nur eine langwierige Therapie mit Rehasport. Diese Art der Genesung bietet für Behinderte oder von Behinderung bedrohten Menschen eine Möglichkeit schnell wieder zurück in das normale Leben zu finden. Durch gezielte Gruppentherapie, die meist von geschultem Fachpersonal geleitet wird, werden die geschädigten Körperpartien schnell versucht wieder zu rehabilitieren. Da die Gruppen in der Regel nach Beschwerdegrad und Alter festgelegt werden, bekommt jeder Patient auch eine nahezu individuelle Betreuung und kann so schnelle Fortschritte machen.
Sollte man nach einem Unfall ein schweres Handicap haben oder dieses bei unterlassener Therapie drohen, hat man als deutscher Bürger nach dem Sozialgesetzbuch ein Recht auf Rehabilitationssport. Dieser wird, wenn nötig, vom Arzt bescheinigt und von der gesetzlichen Krankenkasse unterstützt. Wo man diese Rehasport-Maßnahmen dann umsetzt, bleibt dem Patienten überlassen. Es sollte sich jedoch um eine spezialisierte Einrichtung wie dem Rehasport-Verein Kraftwerk e.V. handeln.



